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 Thema: Arbeitsgruppe konkrete Gleichstellungspolitik

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AutorNachricht
Elisabeth



Anzahl der Beiträge : 6
Anmeldedatum : 28.06.09

BeitragThema: Thema: Arbeitsgruppe konkrete Gleichstellungspolitik   Fr März 25, 2011 10:03 am

Von: Elisabeth
An: Elisabeth
Verfasst am: Gestern um 9:44 pm

"Unter dem Link


http://www.frauenrat.de/deutsch/frauenrat/aktivitaeten.htm

findet ihr jetzt schon genügend notwendige Aktivitäten, die uns als
LISA-Frauen eigentlich gut ständen. Nun ist es aber so, dass die
Vorsitzende des Frauenrates eine KFD-Frau ist. Katholische Frauen
Deutschlands. Sind wir Mitglied des Frauenrates?
Was unterscheidet uns davon?

Unsere Utopie von einer neuen Gesellschaft doch wohl.
Und da ist vor allen Dingen Solidarität in der Sache gefragt. Vor allem
Solidarität mit den Benachteiligten in diesem Land.
Bevor du also (und ich rede dich als Frau in LISA an)
Personalveränderungen
forderst, mach bitte deine konkreten Pläne klar, wie du Altersarmut,
wie du Armut überhaupt mit einem nächsten Schritt
bekämpfen willst. Danach erst wird zu überlegen sein, wie wir dies
erreichen können.

Persönlich
habe ich einen Vorschlag zur Bekämpfung der Altersarmut: Frauen
bekommen (aus eigener Erwerbs-Arbeit) nur die Hälfte der Männerrente.
Deshalb wäre der konkrete Versuch, einen Rentenfaktor für Frauen von 1,5 in die Rentenformel der gesetzlichen Rentenversicherung einzufügen
für die nächsten 5 Jahre ein wichtiger erster Schritt. In den kommenden
Jahren ist nach Aussage von unserem rentenpolitischen Sprecher im
Bundestag Matthias Birkwald eine Lawine von Altersarmut, besonders von
Frauen zu erwarten.
Viele öffentliche Aktivitäten würde das breitere Bekanntmachen der
Renten-Geschlechter- und Klassen-Ungerechtigkeit mit sich bringen.
Grundlegende gesellschaftliche Diskussionen würden sich folgerichtig
ergeben. Und daran sollten wir interessiert sein: Dass die verkrusteten in
der Gesellschaft verankerten falschen Gewohnheiten von Grund auf
aktualisiert werden.
Können wir nicht auf ein solch konkretes Ziel hin mobilisieren?
Dafür Aktionen, Filme, Zeitungsberichte, Internetblog-Aktivitäten und
viele
konkrete Gespräche mit EntscheiderInnen terminlich planen, dass wäre
mein Vorschlag für die Gleichstellungsgruppe am 25. 3. in Berlin.

Bitte meldet euch mit euren kreativen Vorschlägen an und plant vielleicht
zwei Aktionstage in diesem Jahr mit.


Ein möglicher Plan wäre auch:

Am Samstag, dem 12. Mai 2012 eine Vorstellung zur Öffentlich-Stellung des Themas Altersarmut von Frauen:
Ein
stark beworbenes poetry-slam-Wettbewerb für Kinder und Jugendliche, und
Menschen über 30 (also in 3 Gruppen) zum Thema (Arbeitstitel) - Auch ab
70 noch warm, gesättigt, politisch und zufrieden, Ausgleichs-Faktor 1,5
für die Frauenrentenformel -

Poetry-Slam ist eine von den Schülern im Gymnasium sehr beliebte Form der eigenen Textherstellung.
Poetry Slam (sinngemäß: Dichterwettstreit oder Dichterschlacht) ist ein
literarischer Vortragswettbewerb, bei dem selbstgeschriebene Texte
innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen werden. Die
Zuhörer küren anschließend den Sieger. Die Veranstaltungsform entstand
1986 in Chicago und verbreitete sich in den neunziger Jahren weltweit,
allein in Deutschland fanden 2009 an über 100 Veranstaltungsorten
regelmäßige Poetry Slams statt.

Die bundesweite Vorbereitung dazu könnte gut am 25. 9. 2011 stattfinden."

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