Linke.Frauen

Forum von FeministInnen in und um die Linke.
 
StartseiteFAQSuchenAnmeldenMitgliederNutzergruppenLogin

Austausch | 
 

 fortsetzung müller-lafontaine, wir und das 4x4 - modell

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
frigga



Anzahl der Beiträge : 22
Anmeldedatum : 21.07.07

BeitragThema: fortsetzung müller-lafontaine, wir und das 4x4 - modell   Sa Aug 11, 2007 1:01 pm

Teil2:
Genauso wie Luxemburg würden wir heute nicht mehr sprechen, doch ist in dne Formulierungen, dass das Weib erst zum menschen werde in ihrem Anteil an der gesellschaftlichen, an der Kulturarbeit an der Gecshichte der Menschheit jener Geist enthalten, nämlich der Anspruch auf volle gesellschaftliche Teilhabe der Frauen, die Befreiung aus der Familie usw. was die sozialistischen Frauen seit ca 100 Jahren angetrieben hat.
(Das meinte ich, als ich schrieb (an Margret auf der Liste), dass im Konzept von Müller-Lafontaine (M-L)"100 Jahre Frauenkämpfe einfach weggewischt" würden - nicht "zerstört", wie eine Genossin von der Saar sogleich zronig konterte - auch auf der unübersichtlichen Liste.

2. Was wollen wir tun? - Ihc finde nicht, dass wir in dei Spaltung spaltend hineingehen und einfach das Gegenteil der M-L-Familienpolitik fordern - denn wir arbeiten ja auch als Feministinnen.
Diese haben in die Arbieterbewgeungspolitik ganz unverzichtbar die Reproduktionsarbeit zumeist zu Hause und von Frauen geleistet, als bewegendes Moment, als Teil des Befreiungsverlangens, als positiven Posten eingebracht. Familie udn Hausarbeit also nicht bloß, wie noch von Luxemburg, als etwas zu sehen, dass hinter usn gelassen werden muss zugunsten von Teilhabe am Erwerbsleben, sondern auch als Stärke und gegen die Kolonisierung allerr Arbeit durch die Lohnarbeit zu protestieren. (Bei Luxemburg ist es übrigens nicht so eng gefasst, sie streitet schließlich für Teilhabe am kulturellen Werk von Menschheitsentwicklung und Geschichte, um Politik - bitte elst doch in meinem Buch Luxemburg udn die Kunst der Politik wneigstens die beiden Kpaitel zur Politik der Frauen und zu revolutionärer Realpolitik). Wir müssen über den Zusammenhang von der Unterrdückung in der Lohnarbeit und durch sie und Unterdrückung der Frauen in der Familie und durch sie nachgedacht werden. Ich kann das an dieser Stelle nicht entwicklen. Folgt später.

3. Wir sollten versuchen, die Sache komplexer und also auch den Streit wneiger einsietig anzugehen. Wir sollten schnell am 4x4 Stunden-Modell weiter arbeiten, es popularisieren, umformulieren, zugänglich machen.
(Die swingige Überstezung von halina in 4/4 Takt ist zwar leichter eingängig, aber leider ist auf diese Weise verlroen gegangen, dass es um eine radikale Verkürzung der Erwrebsarbeitszeit geht und dies durch den Zusammenhang der 4 Dimensionen asl eine realistische sehr lange AArbeisttageszeit sichtbar wird, wie er ja ohnehin für die meisten Frauen gilt. Oder andres: um als Menschen zu leben können wir uns nicht mehr als 4 Stundenerwerbsarbeit leisten (alle), weil wir die andere Zeit, die wir nicht schlafen, für dei anderen Beriche brauchen.
Also Halina dneke etwas anderes auch swingiges aus.
Jetzt asl Antwort auf die Einwände von Kersten, man könne doch so mechanisch nicht leben und dneken (4x4 Stunden) . Dieser Eiwnand ruft doch bloß danach, es anders auszudrücken - es heißt doch nicht mehr als: ein ausgefülltes menschliches Leben braucht mehr als nur Erwrebsarbeit, es braucht Ziet für die eigene Reproduktion udn die von naderen, sonst ist es sozial verkümmert; es braucht Einmischung in die Gesatltung von Gesellschaft, sonst ist es subaltern udn unmündig ein Ofer von herrschaft; es braucht Ziet für immer wietergehende Enwticklung - Lernen, Kulturelles, und die volle Möglichkeit, die eigenen Analgen zu entfalten - also wahrhaft Mensch zu sien. Probier doch mal, es so zu formulieren, dass es eingängig ist, dir und anderen selbstverständlich wird.

4. Wenn wir den Zusammenhnag der vier Bereiche nachhaltig aufziegen können als Realität, wo immer einer auf Kosten eranderen triumphiert und also als Ziel, für das wir eintrete wollen udn also Forderungen formulieren udn strak machen können, wären wir stärker als M-L, ohne ihre Familie zur Gänze und also auch unverständlich wegschmeißen zu müssen. Sie bekäme nämlich den Platz, an dem jetzt die Ziet für Reproduktionsarbeit steht - aber nicht statt Politik udn Entwicklung und Erwrebsarbeit/Beruf - sondern als Teil eines inegrierten Gnazen. Dies würde uns wahrhaft strak machen und slebst integrativ obendrein.

5. Wir können und sollten in soclhem zusammenhang Mindestlohn, Renten, Grudneinkommen usw. diskutieren und dann ließe sich auch Erziehunsggeld diskutieren, ohne gleich konfrontativ zu werden. Eswürden sich dei Fronten ermäßigen.

Im übrigen würde es mir gefallen, wir würden vond er leyen jetzt nicht wieder mdoernisierende Vorfahrt lassen, sondern ebenfalsl in diesem Kontext unsere Fanatsie auf die unzähligen Alten richten. Wieso nicht sie für die Beteruung der Kidner egwinnen - jedes Kind bekommt Großmütter udn Großväter - mals sehen, ob das dann noch als Fremdbetreuugn gilt. Unseren Vorstellungen von einer alternativen gesellscahft würde es jedenfllas gut tun.

also nutzen wir die Konjunktur und Aufregung nach vorn
bitte helft mit

herzlich frigga
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
ConnySeltmann



Anzahl der Beiträge : 11
Anmeldedatum : 19.07.07

BeitragThema: Re: fortsetzung müller-lafontaine, wir und das 4x4 - modell   Sa Aug 11, 2007 1:34 pm

frigga schrieb:
also nutzen wir die Konjunktur und Aufregung nach vorn
bitte helft mit

herzlich frigga

Ich danke Dir ganz herzlich Frigga, dass Du mit versuchst, dieses Forum (wieder-) zu beleben, glaubte ich doch schon, dass es tot ist, bevor es überhaupt die Chance erhielt, sich zu entwickeln...

Dies auch als Antwort auf Deine Bitte im Web-list-Format. Mir geht es dort nämlich ähnlich wie Dir!

Ich würde gern auch die Erfahrungen aus den neuen Bundesländern mit der Kinderbetreuung einbringen wollen- ich finde, da gibt es auch gute Ansatzpunkte, die wir ja selbst erlebt haben (wir- die "Ostfrauen"), übrigens habe ich dazu auf einer privaten Fete ein Büchlein über die Gleichstellung der DDR-Frauen aus den 70er Jahren geschenkt bekommen (für "Westfrauen" geschrieben!)- interessant zu lesen!

Leider fehlt mir im Moment ein wenig die Zeit, das Ganze in einen Diskussionsbeitrag zu fassen- aber das habe ich mir in meinem Urlaub vorgenommen- also bald...

Liebe Grüße

von Conny aus Essen
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
anne-aa



Anzahl der Beiträge : 16
Anmeldedatum : 12.08.07

BeitragThema: Re: fortsetzung müller-lafontaine, wir und das 4x4 - modell   So Aug 12, 2007 1:29 pm

Shocked schon ein komisches forum hier. eigentlich hochbrisant und wichtig. vermutlich scheitert es an einem intellektualistischen sprachniveau. könnt ihr nicht anders ? oder wollt ihr nicht ?
na, die hoffnung stirbt zuletzt.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rote Nelke



Anzahl der Beiträge : 29
Ort : Hamburg
Anmeldedatum : 19.07.07

BeitragThema: Antwort auf Frigga   So Aug 12, 2007 4:01 pm

Frigga schrieb:

Jetzt als Antwort auf die Einwände von Kersten, man könne doch so mechanisch nicht leben und denken (4x4 Stunden) . Dieser Einwand ruft doch bloß danach, es anders auszudrücken - es heißt doch nicht mehr als: ein ausgefülltes menschliches Leben braucht mehr als nur Erwerbsarbeit, es braucht Zeit für die eigene Reproduktion und die von anderen, sonst ist es sozial verkümmert; es braucht Einmischung in die Gestaltung von Gesellschaft, sonst ist es subaltern und unmündig ein Ofer von Herrschaft; es braucht Zeit für immer weitergehende Entwicklung - Lernen, Kulturelles, und die volle Möglichkeit, die eigenen Anlagen zu entfalten - also wahrhaft Mensch zu sein. Probier doch mal, es so zu formulieren, dass es eingängig ist, dir und anderen selbstverständlich wird.

Liebe Frigga,
deine Utopie von einem Leben im 4/4tel-Takt ist durchaus sympathisch. Nur zweifle ich, dass sie den gefühlten Bedürfnissen der Frauen entspricht. Wie schwer ist es schon, in den Gewerkschaften die Forderung nach einer weiteren Arbeitszeitverkürzung (AZV) wiederzubeleben. Sie liegt in Anträgen herum, erscheint manchmal in Publikationen - und doch traut sich niemand, es als ernsthafte Forderung in Tarifverhandlungen einzubringen. Das gesellschaftliche Bewusstsein ist geprägt von dem neoliberalem Geist, dass es niemand für realistisch hält, eine AZV wieder auf die Tagesordnung zu setzen. Ich glaube, es bedarf einer neuen gesellschaftlichen Utopie, einem neuem Sozialismusbild, das in den Menschen die Vision von einem werteren Leben wachruft. Freiheit durch Sozialismus ist der Ansatz. Dabei geht es mir nicht um Erneuerung (im Gegensatz zu Oskar Lafontaine in seinem FAZ-Beitrag am 9. Juli 2007), sondern um eine Veränderung der gesellschaftlichen Bedingungen. Ich tue mir schwer, Arbeit, Kultur, Familie und Politik gleich zu gewichten. Mag sein, dass mein Blickwinkel durch meine Lebensbedingungen verengt ist. Ich denke, dass der Fokus auf der Qualität und den Umfang der Arbeit und die Herrschaftsverhältnisse im Ausbeutungsprozess liegen sollte. Nur wenn wir diesen Kampf gewinnen, können die anderen Ebenen des Lebens sinnvoll gestaltet werden.

Grüße, Kersten
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: fortsetzung müller-lafontaine, wir und das 4x4 - modell   

Nach oben Nach unten
 
fortsetzung müller-lafontaine, wir und das 4x4 - modell
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Schatten der Vergangenheit ( Fortsetzung zu Count down 72 Stunden)
» Kokosöl
» Graz: Spö Chef von PURER Geldgier getrieben kriegt 1 Million als Pension
» Sowas von Antisemitisch sind die Grünen bei uns.
» ALSO ALLES IM LOT !? (Fortsetzung von „Auszeit“)

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Linke.Frauen :: Gechlechterverhältnisse :: Werkstattbroschüren :: Familienpolitik-
Gehe zu: