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 Leben im 4/4-Takt - alle beiträge der liste

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BeitragThema: Leben im 4/4-Takt - alle beiträge der liste   Do Jul 19, 2007 1:32 pm

die Eröffnungsmail von Frigga zum Leben im 4/4-Takt
christel

liebe alle
wie ich schon schrieb, habe ich ein TAZ-Interview gegeben zu dieser erwarteten Frage, was will eine feministin in der Linkspartei - und dann hatte ich Probleme mit frauenpolitischen Forderungen - es spiegelt sich ja wieder in der Diskussion udn auch in christians überlegungen.
Ich denke bislang immer noch, es ist eine Frage auch der theoretischen Überlegung und dann Übersetzung in Losungen, wie dies Luxemburg gedacht hat, und also müssten wir uns nur ungewöhnlich anstrengen . ungewöhnlich schon deshalb, weil wir immer bei Frauensachen kein wirklich bebautes gelände vorfinden - anders als männer, die blitzschnell zu aristoteles zurückgehen, sich nähren und wieder auftauchen. Aristoteteles übrigens war sich sehr unsicher, ob Frauen überhaupt Menschen sind.

Also nicht so weit zurück:
Ich möchte euch den Vorschlag zur Diskussion stellen, den ihr zugleich morgen in der TAZ lesen werdet.

Er Lautet: Gegen das Gerede, es sei nicht Arbeit für alle da (Problem Arbeitslosigkeit), behaupten wir, dass es zuviel Arbeit gibt und fordern den 16-Stundentag für alle.
Das bedeutet zugleich, dass wir mehodisch mit witz und Paradoxien arbeiten.
Dann erklären wir: der Tag setzt sich zusammen aus:
4 Stunden erwerbsarbeit; 4 Stunden Reproduktionsarbeit; 4 Stunden politische Arbeit; 4 Stunden Lernen und kulturelle Entwicklung
Die Zusamenfügung soll uns davor bewahren in kleinteilige langweilige Politik des Beschwerens und Feilschens zu müssen, sondern selbstbewusst
einen anderen Arbeitsbegrifff zu setzen, in dem die Perspektive einer anderen Gesellschaft aufscheint - Fernziel
auf dem Weg eine Notwendigkeit der Arbeitszeirverkürzung im alten Sinn auf die Hälfte für zwingend zu halten - für alle - das löst auch das Arbeitslosigkeitsproblem; den Anspruch selbst Politik zu machen, zu begründen; die Kinder- udn Hausarbeit als Arbeit für alle auszugeben, statt sie marximal unter eltern zu teilen und das recht auf Kultur, lernen, entwicklung ebenfalls als Arbeit an uns zu fassen, für die wir Zeit brauchen. Wir sind so bescheiden und unbescheiden zugleich.

Ich denke, dass man, wenn die Zusammenhänge in dieser Weise am Horizont sind, nicht so leicht in endlose Streitigkeiten verfällt - sondern doch gerade sichtbar wird, welche Schäden die kapitalistische Gesellschaft anrichtet und was alles zur Überwindung geändert gehört. Selbstverständlich sind jetzt die frauenspezifischen Problematiken auf allen Punkten darin und überschreiten das nur auf Frauen bezogene mit Notwendigkeit

was haltet ihr davon.
Ich habe es in einer großen Frauenkonferenz ausprobiert und alle waren begeistert und bereit, dafür zu streiten. Forderungen müssen ja Kampfforderungen sein und brauchen sich nicht ganz und gar dem Diktat zu beugen, dass sie morgen einlösbar wären. Außerderm kann man ja Teile davon durchsetzen.

Bin gespannt auf eure Diskussion
herzlich frigga


Zuletzt von am Fr Aug 10, 2007 4:15 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: frauenpolitische Vorschläge   Do Jul 19, 2007 1:34 pm

liebe halina
und liebe alle

so kurz wie möglich zu dem 4X4-Stundenmodell
also es ist ein irrtum, das preußisch zu hören (eher römisch) - es ist doch nicht als Einteilung mit Stechuhr gemeint, sondern eher als eine Metapher. Es ist eine Politik gegen die Kolonisierung der Arbeit durch die Lohnarbeit. Es kann in dieser Weise nur von Frauen formuliert werden - insofern ist es eine frauenpolitische forderung, weil kein mann auf die idee käme, leben und reproduktion und politik für alle zu fordern oder zu bedenken auch nur - aber es ist natürlich im ziel eine sozialistische Forderung für alle menschen. Es spricht auch energisch dafür, dass wir alle Politik machen müssen, sonst wird es nichts mit der alternativen gestaltung von gesellschaft, wir zählen politik machen zu den menschenrechten; und wie im Viertel, in dem jetzt kulturelle entwicklung und lernen steht, jede ihre eigene entwicklung genussvoll vorantreibt, kann ja jede für sich gestalten - und in forderungen übersetzen. Aber es ist, finde ich, nicht beliebig, ob man das eine oder andere tut. gerade der Zusammenhang der vier arbeiten macht die sprengkraft aus und lässt uns Politiken dynamischer und auch weniger anfechtbar denken und einfordern. So z.B. das bedingungslose Grundeinkommen, was, wie ich mit rosa Luxemburg finde, so keine gute forderung ist, obwohl es natürlich eine "soziale Garantie" für alle geben muss, so dass niemand ins Lumpenproletariat fällt; aber es sollte schon die Bedingung gegeben sein, an Gesellschafstgestaltung mitzumachen (nicht brot und spiele wie im alten rom für die, die nicht mehr gebraucht wurden-) - eben auf diesen vier Sektoren. Auch christa müllers hausfrauengeld wird in diesem zusammenhang diskutierbar als ein Stück, das nur dann in ordnung ist, wenn es mit den anderen 3 formen von arbeit kombiniert wird. Im übrigen kommt die idee in eulenspiegelform, weil sie eine Verdoppelung der Arbeitszeit fordert und dabei eine Halbierung der Lohnarbeitszeit anzielt.
also ich warte auf eure ausfaltung und auf widerspruch. Ich finde es immer noch ein tolles Beispiel für frauenpolitk als menschheitspolitik - im sinne von irmtraud morgner, rosa Luxemburg und auch esther u.a.. es zeigt auch, dass linke politik feminstisch sein muss, sonst nicht wirklich radikal ist.

herzlich frigga
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BeitragThema: halinas Antwort   Do Jul 19, 2007 1:36 pm

Liebe Frigga und liebe Kersten und alle anderen Interessierten!
Wenn Du Frigga schreibst, Dein 4x 4 Stundenmodell dürfe man nicht preußisch hören, sondern eher römisch, dann ist die Metapher leider schon misslungen. Eine Metapher muß ein Bild sein, was bestens den gewollten Inhalt in eine schöne Vorstellung transportiert. Das tut es aber nicht, und zwar deswegen nicht, weil Du das 4x4 Stundenmodell mit Deinen Wichtigkeiten bestimmst. Der Zwang zur Sozialität ist genau so problematisch, wie der Zwang zur Asozialität. Ich glaube man darf die Inhalte der Einteilung eines Tages den Menschen nicht vorschreiben.
Kersten hat mit ihrem Beispiel bereits deutlich gemacht, wie sich ihre Zeiteinteilung nach ihren individuellen Bedürfnissen richtet.
Sie gehört, wie wohl die meisten von uns der intellektuellen Zunft an.
Sie will mal politisch sein und dann wieder nicht. Diesen Wunsch teilt sie wohl auch mit den meisten von uns. Denn dieser Wunsch wächst oder verkümmert mit den realen Erfahrungen, die man/ frau macht.
Und diesen Einwand finde ich ganz richtig. Als Schreibende sind einem alle Erfahrungen Stoff zum Weiterdenken und Schreiben.
Als Agierende in Bewegungen kommt man ohne Denken nicht aus, man ist aber sinnlicher ausgeliefert. Viele werden die Erfahrung gemacht haben, dass man manchmal besser mit denjenigen klar kommt, mit denen man mehr Unklarheiten hat.
Dis/kontinuitäten verdanken sich nun einmal Erfahrungen und Schlußfolgerungen.
Für Menschen, die das öffentliche Sprechen nicht gelernt haben, ist das Angesprochen werden darauf schon eine furchtbare Qual. Sie werden immer andere Formen der Sozialität bevorzugen. Und wenn wir es ernst mit der Freiheit meinen, müssen wir die Menschen frei entscheiden lassen. Diese Freiheit meine ich nicht als darwinistisches oder sexistisches laissez-faire.
Unter einem schönerem Leben stelle ich mir vor, dass kein Mensch länger als 4 Stunden arbeiten muß. Einer Putzfrau oder Klomann muß man das wohl auch nicht schmackhaft machen, sie wären froh, wie die meisten in Fürsorgeberufen, nicht weiter überfordert zu werden. Für KünstlerInnnen oder WissenschaftlerInnen wären solche Vorschriften eine unsinnige Freiheitseinschränkung. Für Workaholics in allen anderen Berufen wohl auch. Und dennoch müsste man den 4/4 Takt zum Maßstab der Selbstversorgung und zur Versorgung von Betreuungsabhängigen erklären. Denn es gibt für alle Menschen, die Notwendigkeit des Haushaltsmanagements gegen Verwahrlosung.
Ich bin unbedingt für die bedingungslose Grundversorgtheit aller Menschen.
Alles andere muß dann so attraktiv gemacht werden, dass Menschen es schöner finden, mit anderen Mehrwert zu erleben. Und dabei dürfen und müssen sie experimentieren, solange es ihnen gefällt.
Jede/r weiß, wie sehr sich Menschen danach sehnen, genügend Anerkennung zu finden. Manche brauchen dafür Ruhe und Einsamkeit, andere fürchten sich davor.
Ein Kollektiv muß dem freien Austausch dienen, nur dann kommt Besseres dabei heraus als von sabotierenden Zwangskollektiven, an denen die meisten Lohnabhängigen leiden. Hausmenschen welchen Geschlechts auch immer, gäbe es dann auch noch, weil manche Menschen eben so sind, nur sie wären dafür anerkannt, wie Menschen, die die gleiche Arbeit außerhäusig machen. Und weil alle mehr Zeit hätten, gäbe es auch mehr Austausch, die neue Erfahrungen ermöglichen würden.
Menschen zu ermutigen, vielerlei Leben zu probieren ist ein Dauerprogramm, was viele Menschen auch mit großer Lust betreiben. Sie sind ohnehin die Modelle eines Lebens jenseits der Routine, was die meisten niederdrückt. Das Paradies auf Erden wird es auch im 4/4 Takt nicht geben, aber das Versprechen, dass Menschen einen Anspruch auf ein schöneres Leben haben- wach halten. Die Freiheit immer wieder den eigenen 4/4 Takt neu orchestrieren zu können, ohne zu verelenden oder auf Kosten anderer ein Zeitdieb zu sein, war schon immer ein Traum, dem die Boheme soviel zu verdanken hatte.
Dafür Politik zu machen müsste links und feministisch sein. Engagieren werden sich darin diejenigen, die es nötig haben und die es für nötig befinden. Da es aber um ein Programm für die ganze Gesellschaft geht, bedarf es einer hohen Kunst für das schönere Leben, was sich doch tatsächlich alle wünschen. Links ist dabei, es nicht nur einer Elite zu überlassen und feministisch ist die Pflicht zur Kür der Fürsorge für sich selbst und andere Abhängige.
Wie erholsam das ist und der Liebe und Freundschaft bekömmlich wissen diejenigen, die es praktizieren.
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BeitragThema: Christels beitrag   Do Jul 19, 2007 1:40 pm

Liebe Frigga, Halina, kersten und alle anderen auch,

mein Traktat zu 4/4-Takt ist soweit fertig, obs gelungen ist zeigt die weitere Diskussion.
ich hab die datei in Word geschrieben und in pdf gewandelt. es ist zu lang für eine mail.

Ich finde den Vorschlag von Frigga so interessant und anregend, dass ich das ergebnis unserer Diskussion gerne in das Feministische manifest aufnehmen würde (wenn ich darf).

liebe Grüsse an alle,
Christel

Leben im 4/4-Takt
Vorweg:
Die Diskussion zeigt, dass die Forderung geeignet ist, denken und diskutieren zu befördern, daher ist sie schon mal genial. Und der Vorschlag greift Probleme auf, die nach Lösung schreien.

Die Widersprüche:

Wir kommen aus dem Industriekapitalismus und sind auf dem Weg in den „Kognitiven Kapitalismus“ oder Wissenskapitalismus. Dieser auch noch befreit von der Systemalternative und als globalisierter Neoliberalismus geordnet. Dies wirbelt den sog. Arbeitsmarkt durcheinander und zersetzt die alte Arbeitsorganisation, kurz und treffend mit dem Ernährermodell bezeichnet. Mit Rosa Luxemburg möchte ich schauen, was da zerstört wird und was an neuem kommt, das auch Befreiung bedeutet. (Im Kapitalismus Befreiung im doppelten sinne: von zwängen und von Sicherheiten und Sozialität.) Das was an Befreiung kommt, müssen wir aufgreifen, und es von rein individueller Befreiung in eine auch soziale verwandeln.

Was ändert sich?
Der Ernährerlohn wird abgeschmolzen, das stellt mehr als jeder Feminismus die alten Rollenverhältnisse in Frage.
Der Zwang die Arbeitskraft zu verkaufen wächst, die Möglichkeit sie zu verkaufen schrumpft.
Die alten, durchgängig Vollzeit beschäftigten Arbeitnehmer werden immer weniger, sog, atypische Arbeitsverhältnisse werden typisch
In Kultur und Informationssektor, in den Wissensabteilungen entsteht ein neues Prekariat. Mark Terkessidis „Wir hoffen auf bessere Zeiten“ http://www.freitag.de/2007/17/07171101.php dort ist es gut beschrieben und die Mischung aus mehr Freiheit und mehr Lebensqualität mit gleichzeitig quälender Unsicherheit und auch Armut ist von Halina eingebracht worden in die Diskussion. Hier begegnet uns die neue Freiheit, die auch Angst macht, aber wirklich eine neue Lebensqualität bringt. Das schöne Leben wird sichtbar, nicht im leben der Reichen, wir wissen längst dass das nicht schön ist, sondern in den Möglichkeiten für uns, von denen uns die Eigentums- und Machtverhältnisse trennen.
Die Erwerbsarbeit wird entgrenzt, und das bei weitem nicht nur durch mutwillige Flexibilisierung der Arbeitsverhältnisse, sondern auch aus innerer Notwendigkeit. Kersten Artus hat das an ihrem Arbeitstag beschrieben. Vielen von uns geht es so. Diese Entgrenzung ist aber auch Ausdruck dafür, dass für dass unmittelbare materielle (Über-)leben viel weniger Arbeit notwendig ist und dass bei den Arbeitsinhalten der Übergang zur „Freien Tätigkeit“ schon stattfindet, in den Arbeits-Verhältnissen liegt diese Tätigkeit aber noch in den Stricken der Notwendigkeit.
Die Erwerbsarbeit wird bei uns quantitativ weniger und sie wird in der Mehrheit im industriellen Norden qualitativ anspruchvoller (was Frauen interessant macht für die Lohnarbeit, auch dieses stellt die Geschlechterverhältnisse in Frage) und im Globalen Süden wird die alte Industriearbeit gemacht. Die billigen Löhne verhindern dort die technische Entwicklung, weil Arbeit billiger ist als die Maschinen.
Soziale Veränderungen können und dürfen heute weniger denn je nur nationalstaatlich oder europäisch gedacht werden, sonder müssen den globalen Süden einbeziehen.
Das schöne Leben kann nur verwirklicht werden, wenn das menschliche Leben nicht durch die Zerstörung der Lebensgrundlagen unmöglich wird. Das Paradoxon: Gerade als das schöne Leben in greifbare nähe kommt, rückt der Untergang in ebensolche Nähe.

Eine politische Forderung die Arbeit betreffend muss das m.E. alles einbeziehen.

Der 4/4-Takt hat genügend Utopie und genügend Realitätsbezug, dass er brauchbar ist, wir ihn brauchbar machen können, so denke ich. Klar ist, in strenger preussischer Form ist er undenkbar. Er muss der Entgrenzung, der steigenden menge an Kreativarbeit Rechnung tragen.

Wenn wir uns einig sind,
dass in Verhältnissen, in denen wir unsere Arbeitskraft verkaufen müssen, wir von diesem Verkauf auch leben können müssen,
dass die Menge der angebotenen Arbeit nicht mehr für alle für 8 stunden reicht,
wir die Arbeit also gerechter teilen müssen (nicht auf ungerechte Art, das haben die Frauen in den letzten 20 Jahren geschafft, die Arbeit unter sich aufzuteilen, denn trotz Zunahme der Arbeitsplätze von Frauen ist die Menge an bezahlter Arbeitszeit von Frauen kaum gestiegen; der größte Anstieg erfolgte durch die Eingemeindung der DDR),
wir für ein gutes Leben eine größere Unabhängigkeit von der Erwerbsarbeit brauchen und mehr Zeit für uns und unsere Interessen
dann sind 20 bis 25 Stunden genug; eher 20, denn wenn wir all den Schrott abziehen, der produziert wird nur um Umwelt und Köpfe zu zu müllen, geht die Tendenz unter 20.

Vier Stunden Erwerbsarbeit ist also eine utopische und realistische Forderung. Ich finde nicht, dass wir mit Workaholics, die dringend mehr arbeiten wollen oder müssen so tolerant sein sollten wie Halina das meint.
Wer Arbeit nicht teilt, und zwar die Erwerbsarbeit, will auch die an der unbezahlten nicht teilen. Der 8-Stundentag und der damit verbundene Ernährerlohn begründet die Macht des Haushaltsvorstands, der halt männlich ist. Diese Macht ist nicht nur patriarchal-ideologisch sondern materiell begründet. Sie ist ja auch Grundlage der Wert-Ein-Schätzungen, dass der Wert des Menschen sich durch Lohnarbeit bestimmt.

Der 4/4Takt sagt weiterhin: nicht nur die Erwerbsarbeit, auch die familiäre und im engeren Lebenskreis stattfindende Reproduktionsarbeit muss und darf geteilt werden. Und vier stunden sollten auch da genug sein. Dies führt zu weiteren Forderungen und Notwendigkeiten: Kinderbetreuung, -bildung kann nicht nur als familiäre, elter- mütterliche Aufgabe gesehen werden sondern als gesellschaftliche. Ausserfamiliäre Betreuung also nicht als Notnagel für erwerbstätige Mütter sondern als Chance für die Kinder. Das wirft die Frage nach dem wie auf und bedeutet die Notwendigkeit von Politik und eines wesentlich erweiterten Politikbegriffs. Da waren wir in den 70er und 80er Jahren schon mal weiter.

Das 3. Viertel wäre also gesellschaftliches, ehrenamtliches politisches Engagement zur Weiterentwicklung der Verhältnisse, zur Verschönerung der Verhältnisse oder zum Umsturz.

Ich will aber zuerst zum lernen und zur Kultur kommen.
Da finde ich es wichtig, zu sehen, dass wir nicht nur für eine Gruppe von menscheln von 30 bis 60 argumentieren sondern für SchülerInnen, Studierende und RentnerInnen auch. Also Lebensphasen einbeziehen, wo das Lernen richtig Arbeit ist, und deutlich mehr als 4 stunden umfasst. Auch eingedenk der Tatsache, dass solche Phasen im leben in Zukunft immer häufiger notwendig werden. Wir müssen also unser Modell der täglichen, wöchentlichen Arbeitszeit mit der Lebensarbeitszeit verkreuzen, damit es lebbarer wird.

Das dritte Viertel, Politik und gesellschaftliches Engagement, kommt m.E. der Erwerbsarbeit so nah und wird ja auch von vielen im Erwerb betrieben, die Grenzen sind da völlig fliessend, das wir über ein Entgelt für diese Arbeit nachdenken müssten.

Womit wir beim Geld wären

Die Gewerkschaften haben seinerzeit die Arbeitszeitverkürzung mit der sinkenden Erwerbsarbeit, besser mit der Arbeitslosigkeit begründet und haben dabei sinnvollerweise den vollen Lohnausgleich gefordert. Dieser Ausgleich war aber wiederum nur an Erwerbsarbeit gekoppelt und ich denke die Entwicklung zeigt uns, dass ein Ausgleich für weniger Erwerbsarbeit, die Soziale Absicherung geringerer Erwerbsarbeit gerade unabhängig von Erwerbsarbeit erfolgen muss. In dieser hinsiecht drängt sich das Grundeinkommen förmlich auf.

Ich habe wie Frigga Vorbehalte gegen die Bedingungslosigkeit des Grundeinkommens und in Zusammenhang mit dem 4/4Takt stellt sich mir die Frage, ob das Grundeinkommen nicht sowieso den anderen Vierteln zugeordnet werden könnte, das heisst z.B. Lernen absichern, gesellschaftliche Tätigkeit absichern, Erhrenamt absichern, und Erholung. Letzteres geht insbesondere Frauen an, deren Erholung erfahrungsgemäss viel stärker beeinträchtigt oder gefährdet ist als die der Männer.

Das würde heissen, es wird nicht bedingungslos gezahlt sondern in Abhängigkeit von diesen Tätigkeiten. Das würde z.B heissen, dass Menschen, die in Lernphasen ihres Lebens sind, mehr bekommen, weil ja die Erwerbsarbeit kompensiert werden muss. Oder Menschen die nur ehrenamtlich tätig sind in einer Lebensphase, da würde das gleich gelten.

Das hiesse, das Grundeinkommen würde nicht monatlich ausgezahlt in gleichen Beträgen, sondern jeder Mensch bekäme mit seiner Geburt ein Konto, das er/sie nach Bedarf einsetzen könnte. Diese Idee wird in neoliberalen Ecken diskutiert, glaube ich, unter dem Stichwort „Stakeholder“ nur weiss ich nicht mehr wo ich was dazu gelesen habe. Aber ich finde es sehr bedenkenswert. Nur muss man aufpassen, dass nicht alles monetarisiert wird. Man kann nicht alles in Geld ausdrücken. Das finde ich im Übrigen die grösste Gefahr des bedingungslosen Grundeinkommens, dass alle soziale Sicherheit monetarisiert und vermarktlicht wird. Bei einigen wird ja gesagt, dass mit dem Grundeinkommen alle anderen Sozialleistungen überflüssig werden würden. Das mag mit den geldlichen hinkommen, aber die viel wichtigeren sozialen Leistungen Bildungseinrichtungen, Kranken, Behinderteneinrichtungen, Pflege und v.m. drohen damit auf den Markt geworfen zu werden und dann wird das Grundeinkommen für eine gute Beteiligung nicht reichen. Im Gegenteil die Gefahr der größeren Spaltung der Gesellschaft ist da. Aber das nur am Rande.

Puhhhh! In der Erwartung auf Verriss!

Aufgeregte Grüsse und Tschüss
Christel
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BeitragThema: frigga:   Do Jul 19, 2007 1:44 pm

iebe frauen
können wir nicht den CM-Versuch der Politik im rahmen des 4-stunden-modells diskutieren - dann bekommt er seinen gebührenden platz, muss aber zwingend mit den anderen 3 dimensionen eines feministisch betrachteten alltags zusammengebracht werden. versuchen wir das mal.

und wiederum dazu. nach den verdienstvollen versuchen von christel buchingen (immer noch kein foto) und Chrsitiane - möchte ich noch eine weitere ergänzung vorschlagen:

das viertel, das ich, etwas abstrak mit kulturelle reproduktion und lernen etc. umschrieben habe, sollte nicht bloß schulisches lernen oder so umfassen. Umgekehrt fällt mir immer beklemmend auf, wie manche menschen einfach alles können, was an menschlichen wesenskräften entfaltet werden kann - singen, tanzen, dichten, viele sprachen, musizieren, turnen, reden, schreiben, malen usw. usw. und andere können gerade noch vorm fernseher etwas verschnaufen - dies ist doch raub am menschlich möglichen - also brauchen wir zeit um zu lernen, genussvoll zu leben und alles, was wir könnten auch zu entwickeln
ist das zu abstrakt?

und ist nicht die diskussion mit christa müller, die von solch umfassenden vorstellungen des menchseins ausgeht, so gestaltet, dass ihr entwurf von selbst sich einerseits eingliedert, andererseits als lächerlich wenig erscheinen lässt? es ist ja die konzentration auf jedes der vier felder als alleiniges leben reaktionär, nicht nur die mit den hausfrauen.
(abgesehen von den geforderten Staatseingriffen - die wir ebenfalls gesellschaftlich auffangen würden, erst mal so als perspektive)
herzlich frigga
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BeitragThema: Esther   Do Jul 19, 2007 1:46 pm

Liebe Frigga,
ich bin dafür, daß wir unsere Lebensvorstellungen und-Situationen diskutieren aber nicht diese erzreaktionären Thesen in dilettantischer Form aufbereitet von CM oder sonst wem. Dann werden demnächst unsere politischen Forderungen daran gemessen, was Kirchenvater Augustinus dazu gesagt hätte. Was heisst für Dich "gebührender Platz"?
Dieser Quatsch, wenn nicht beabsichtigt, so doch in der Konsequenz nicht zu übersehen(oder doch?) dient dem Kräfteverschleiss und der Ablenkung von dem, was wichtig ist. Wir brauchen das Rad doch nicht neu erfinden!
Hier wird ein Keil getrieben und nach wie vor meine Meinung: Wer auf die Grundsätze dieser Partei pfeift, soll sich bitte eine passende suchen. Ich halte es für Zeitveschwendung sich weiter damit zu befassen.
Gruß Esther
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BeitragThema: ultraviolett: sigrid   Do Jul 19, 2007 1:47 pm

Liebe Frigga, und alle Interessierten,

das finde ich überhaupt nicht und der theoretischen Unterfütterung einer Kritik an reaktionärer Nutzung von Widersprüchen im Frauenalltag wird hier Unrecht getan. Dient die Liste denn nur dem "zur-Fahne-Rufen" der Getreuen? Sancta Simplicitas et... feminae caritas! Heilige Einfalt und Frauen-Mildtätigkeit. Ich finde den Versuch, das 4x4-Konzept am CM theoretisch zu "testen", sehr vielversprechend, denn glaubt irgendeine, CM sei die Letzte, die sich zur Patriarchatsverbesserung anbietet? Nö.
Dann könnte "Meinung" auch mal den GenossEN präsentiert werden, anstatt moreorless zufällig und abnwechselnd additiv, dann wieder verdunstend auf der Liste, die dann ehrgeizigeren langlebigeren Vorhaben geöffnet wäre, vor sich hinzuköcheln.

Ultraviolett, Sigrid
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BeitragThema: Frigga:   Do Jul 19, 2007 1:50 pm

und dann noch dass ich versuchte, die fixierung auf lohnarbeit als ähnlcih reaktionär wie die auf hausarbeit zu bezeihcnen, um der diskusson um christa müller einen anderen akzent zu geben und um dazu anzuregen, zu erkennen, wie produktiv udn erleichternd es ist , immer alle 4 bereiche abhängig voneinnader udn gleichzeztig zu denken und so nicht hegemonie zu velieren. gestren akm im fernsehen eine sendung unterstützt von hurrelmann, wo es um alle vernachlässigten kinder geht - dies zur unterstützung des rufes nach staatlicher kontrolle. es ist ja doch alles nicht falsch, sondern einseitig und wenn wir uns auf eine siete werfen, etwa gegen christa müllers hausfrauenlohn - werden wir entweder viele verlieren oder/und auch gegen etwas in usn selbst handeln, weil wir ja auh fidnen, dass lohnarbeit nicht die einzige sein sollte, die alle anderen bereiche ins abseits schiebt.
im übrigen dachte ich, das manifest sei ein hauptpunkt auf der tagung
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BeitragThema: Re: Leben im 4/4-Takt - alle beiträge der liste   Fr Jul 27, 2007 9:47 am

Liebe Admin,

leider hast du meinen Beitrag zu Friggas Lebenszeitmodell vergessen, zu übernehmen.Würde ich ihn hineinsetzen, stände er in der falschen Reihenfolge. Kannst du das korrigieren?

Danke, Kersten
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BeitragThema: Beitrag von kersten Artus   Fr Aug 10, 2007 4:16 pm

Liebe Frigga,

es ist richtig, dass die Gesellschaft unbedingt eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich für alle benötigt. Wir sind uns einig in der Analyse. Ich glaube aber nicht, dass die Forderung, ein Leben im 4/4-Takt, mehrheitsfähig ist, nicht einmal unter den politisch aktiven Linken, nicht mal unter uns Frauen. Warum ich das vermute: Unsere Lebensentwürfe sind zu individuell, als dass sie sich in eine Formel pressen lassen. Wir können niemandem verordnen, vier Stunden am Tag politisch aktiv zu sein, dann vier Stunden zu lernen und Kultur zu genießen. Auch die Arbeit lässt nur rein theoretisch auf vier Stunden am Tag begrenzen ? abgesehen von der Vielfalt der Arbeit und wie sie uns herausfordert, wie wir sie selbst bestimmen können, wie wir in ihr abhängig von anderen sind.

Ich mache das mal konkret und zwar anhand meines Lebensentwurfes:

Wenn ich anfange zu arbeiten, geht das mit Zeitunglesen los. Ich fange an zu recherchieren ? die erforderliche Zeit ist unklar. Parallel entsteht das Layout. Ich erhalte es zu einer noch abstimmbaren Zeit, ich fange an zu schreiben. Mein Werk geht in die Korrekturschleife, es wird redigiert, eventuell muss nachrecherchiert werden. Das ist möglicherweise verbunden mit einem verändertem Layout. Dann setzt der Schreibprozess erneut ein. Es kann aber auch sein, dass sich ein Artikel über mehrere Tage hinzieht. Oder dass ich spät abends noch beruflich telefonieren muss/will, weil mein Informant in einem Land wohnt, in dem die Uhr sechs Stunden nach oder vor geht.

Ich möchte an meinem Beispiel verdeutlichen, dass Arbeit kein statischer Prozess ist ? und ich denke, viele Menschen werden ihre Arbeit ebenso empfinden. Nicht aufgrund der verordneten Areitsorganisation, sondern auch, weil Menschen in vielen Betrieben ihre Arbeit selbst organisieren (müssen). Das Sein bestimmt das Bewusstsein, sagte Marx und ich denke, es ist eine gemeinsame Anstrengung, darüber nachzudenken, wie wir die Menschen bewegen können, damit sie ihr Sein anders definieren.

Vier Stunden Lernen und Kultur. Klingt schön, ist aber zu abstrakt. Vier Stunden Theater erleben, nachdem ich vier Stunden eine Schulung hatte? Oder: Vier Stunden zur Volkshochschule und danach noch einen Tanzkurs machen? Lernen, Kultur und Arbeiten haben ganz unterschiedliche Intensitäten, verlangen verschiedene Energie. Alles zusammen würde ? nach deiner Formel ? in Kürze bei mir das Burn Out-Syndrom auslösen.

Du verlangst nach vier Stunden Politik täglich. Für jede/n? Was ist mit Menschen, die lieber Sport treiben, oder faulenzen? Vier Stunden Politik, das kann durchaus zu wenig sein aber auch zuviel. Ich erlebe Politik ermüdend, ineffizient. Ich erlebe Politik aber auch wunderbar und inspirierend - dann wären mir vier Stunden zu wenig. Sollen auch Parteitage nur noch vier Stunden stattfinden? Eine interessante Forderung ;-)

Mein Vorschlag ist nicht auf eine Formel zu bringen, aber mehrheitsfähiger: Nach meinem Wissen reichen heute ca. 25 Stunden Arbeit die Woche aus, um die Waren und Güter zu produzieren, für den die arbeitende Bevölkerung den in Deutschland durchschnittlichen Lohn erhält. Das bedeutet: es ist genug Arbeit für alle da. Das ist natürlich nur ein statistischer Wert. Ich plädiere daher dafür, dass wir unterschiedliche Arbeitzeitformen diskutieren und vorschlagen müssen: Das kann das Sabbatjahr sein oder die 30 Stunden-Woche. Dass kann heißen, zehn Jahre zu arbeiten und zwei Jahre frei zu haben. Das kann heißen, sich einen Arbeitsplatz zu teilen. Das kann/muss bei Schichtarbeiter/innen heißen, eher in den Ruhestand gehen zu können.

Wie sich Menschen dann ihre Restzeit aufteilen, ist ihre Sache. Wenn wir es schaffen, attraktive Politik- und Kulturangebote zu machen, teilen sich die Menschen ihre Zeit schon so ein, dass sie befriedigung finden.


Grüße, Kersten
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BeitragThema: 4/4   So Aug 12, 2007 1:21 pm

"4 Stunden erwerbsarbeit; 4 Stunden Reproduktionsarbeit; 4 Stunden politische Arbeit; 4 Stunden Lernen und kulturelle Entwicklung"

finde ich gut weil:

- definiert "Arbeit" um im weiblichen Sinne
- plakativ, witzig, bringt vieles "auf den Punkt"
- ermöglicht weiterführende Gespräche

Ergänzende Ideen: was ist mit "Beziehungsarbeit" ? Netzwerkeln ?

P.S.: Warum sollte ich mich als Feministin in der "Linken" engagieren ? Geht dabei nicht viel zu viel "Reibungsenergie" in Grundsatzdiskussionen flöten ?
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Rote Nelke

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BeitragThema: Feministinnen in der LINKE   So Aug 12, 2007 3:41 pm

Anne fragte:
P.S.: Warum sollte ich mich als Feministin in der "Linken" engagieren ? Geht dabei nicht viel zu viel "Reibungsenergie" in Grundsatzdiskussionen flöten ?


Liebe Anna,
welche Grundsatzdiskussionen meinst du? Ich habe als Feministin einen gesellschaftspolitischen Anspruch, den ich nicht isoliert von anderen Themen betrachten kann. "Nur Frau" ist zu wenig. Um frauenspezifische Sichtweisen zu entwickeln, brauche ich einen politischen Standort. Frauenfragen kann man konservativ, liberal, ichbezogen oder links diskutieren. Der Geschlechterkampf kann zum Beispiel nicht gewonnen werden, wenn wir die Verschränkung zur Klassenfrage nicht miteinbeziehen. Dennoch brauchen wir autonome Strukturen, in denen wir unter uns sind. Beides bietet die LINKE.

Grüße, Kersten
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BeitragThema: was für Reibungsverluste ?   Mo Aug 13, 2007 1:42 am

"Der Geschlechterkampf kann zum Beispiel nicht gewonnen werden, wenn wir die Verschränkung zur Klassenfrage nicht miteinbeziehen."

Aber: die weibliche Freiheit ist (noch) niemals dadurch erreicht worden, dass sich Frauen am Klassenkampf beteiligt haben. Weder in der französischen Revolution, noch in der russischen, noch ...
vielleicht wird aber andersum ein Schuh draus: wenn wir Weiber für unsere Freiheit kämpfen, unsere Freiheit lieben, uns zueinander in Beziehung bringen, stirbt der Kapitalismus ab .... Smile ... so nach dem Motto "morgen ist Arbeitsag und keine geht hin .... " (grins)

vielleicht noch ein vorschlag zum 4/4-Thema:

viermalvierstundentag
4h lohnarbeit (oder grundeinkommen !?)
4h sozialarbeit (beziehungen, politik im weitesten sinne)
4h hausarbeit
4h egoarbeit (im sinne von lernen und selbsttherapie)
(2x4h schlafen)

und wo bleibt die liebe !? sfg - viel zu wenig zeit ..... ;o(( ... http://blog.hannelore.org/2007/08/was-wir-alle-gemeinsam-haben-keine-zeit.html
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Rote Nelke

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BeitragThema: weibliche Freiheit   Mo Aug 13, 2007 1:31 pm

Liebe Anne,

wann und wodurch ist weibliche Freiheit (gefällt mir, die Bezeichnung)erreicht worden? Wir erlebten bislang nur Schritte: Wahlrecht, Scheidungsrecht, Berufsfreiheitswahlrecht und das grundsätzlich verfassungsmäßiges Gleichheitsrecht sind - zumindest in unserem Land - erreicht worden. Das Abtreibungsrecht hat Höhen und Tiefen durchlebt. Immer spielt die Ökonomie eine wesentliche Rolle dabei. Was ist der Motor, sich für Freiheit einzusetzen? Unabhängigkeit, Teilhabe.
Wie erkämpfen wir uns unsere Rechte? Zusammen mit den Männern, manchmal gegen Widerstände von Teilen der Männer (und des Systems).

Der Schlüssel zur Freiheit liegt letztendlich in der Verfügungsgewalt über die Produktionsmittel, denn die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen ist die Ursache aller Ungleichbehandlung. Die Mechanismen sind heutzutage nicht mehr ganz so offenkundig, zumindest nicht in diesem Land. Hinzu kommt ein großer Teil Verklärung, Wunschdenken, religiöse Vernebelung, kleinkindliche Prägung. Blättert man das alles ab, bleibt der Klassenkampf über.

Dein Motto: Morgen ist Arbeitstag und keine geht hin, ist ganz richtig: Streik ist die effektivste Maßnahme, Recht durchzusetzen. Ein Frauenstreik wäre was Tolles!

Grüße,
Kersten
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anne-aa



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BeitragThema: Re: Leben im 4/4-Takt - alle beiträge der liste   Mo Aug 13, 2007 7:21 pm

"Der Schlüssel zur Freiheit liegt letztendlich in der Verfügungsgewalt über die Produktionsmittel, denn die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen ist die Ursache aller Ungleichbehandlung."

Ist das wirklich wahr ? Wäre die Welt eine andere, wenn wir Frauen die "Verfügungsmacht über die Produktionsmittel" hätten ? Würde dann wirklich das lebensfeindliche System, das zur Zeit den ganzen Globus schindet, zerstört ? Oder würden wir uns anpassen, wie es viele Frauen ja heute tun, das System festigen und schmieren.

Letztendlich haben wir doch eine viel größere Macht: wir (allein !) sind es, die gebären können (oder es verweigern !). Wäre es nicht ein sinnvollerer Einsatz unserer Kräfte, wenn wir uns dem bestehenden System komplett verweigern ? Also nicht (nur!) - Arbeitstreik für die 20-Stunden-Woche, sondern: Selbstorganisation, Aufbau nicht-kapitalistischer Strukturen, vollständiges Bestreiken des Systems .... ?!

In diesem Sinne ist Freiheit etwas, das wir potentiell bereits haben, jedoch eventuell noch nicht nutzen. http://www.antjeschrupp.de/das_patriarchat_ist_zu_ende.htm
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Rote Nelke

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BeitragThema: Verfügungsgewalt   Mo Aug 13, 2007 11:35 pm

Liebe Anne,

nicht die Frauen, sondern die ausgebeutete Klasse.

Grüße, Kersten
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anne-aa



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BeitragThema: Re: Leben im 4/4-Takt - alle beiträge der liste   Di Aug 14, 2007 4:43 pm

Rote Nelke schrieb:
nicht die Frauen, sondern die ausgebeutete Klasse.
genau das ist doch der Punkt. Patriarchat definiert sich durch die Überordnung von männlich über weiblich und von Vater über Sohn, und dazu haben wir das ganze Gebäude entsprechender Institutionen, die das zu legitimieren haben, angefangen vom Wissenschaftsbetrieb, über Kultur und Ethik.

Nehmen wir mal an, die "Arbeiterklasse" bekäme die Verfügungsmacht über die Produktionsmittel. Dann wäre da immer noch das Patriarchat.

Ganz theoretisch: ich halte die "Frauenfrage" eben gerade NICHT für einen "Nebenwiderspruch", sondern das patriarchale System/Denken/Werthaltung für die Ursache des Kapitalismus und seiner fatalen (globalen) Folgen.

In dieser Logik lässt sich der Kapitalismus nur dann überwinden (bzw. er stirbt ab), wenn genau dieses System überwunden wird, das aufrecht erhalten wird durch die patriarchale Geisteshaltung in den Köpfen. Sprich: wenn jede/r einzelne aufhört, patriarchal zu denken und zu handeln. (und ein anderes Denken an seine Stelle setzt. Wie dieses Andere sein soll, DARÜBER zu reden wäre spannend ... !)

Ist das nun "links" - in eurem Sinne - oder was anderes ? Und wenn nein, was dann ? "zwinker"
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BeitragThema: Re: Leben im 4/4-Takt - alle beiträge der liste   Mi Aug 15, 2007 3:44 pm

Liebe Anne,

ich sehe es ein bisschen komplizierter: Weder die Arbeiterklasse, noch die Frauen können sich losgelöst voneinander befreien.

Du stellst fest, dass es erst das Patriachat gab und dann den Kapitalismus. Das ist so natürlich richtig, denn vor dem Kapitalismus gab es andere Herrschaftsformen, in denen unterdrückt wurde, z.B. den Feudalismus. Gehen wir hinter der Zeit zurück, in der es kein Eigentum gab außer das, was zum unmittelbaren Leben benötigt wurde. Da waren keine Herrschaftsstrukturen nötig. Der Mann hatte keinen Grund, seine Frau auszubeuten. Die Gesellschaft richtete sich darauf ein, dass jeder Mensch seinen Anteil am gemeinsamen Überleben trägt.

Was wäre, um deiner These zu folgen, das Patriachat wäre abgeschafft, aber der Kapitalismus würde noch herrschen? Dann würden Frauen gleichberechtigt neben Männern andere Menschen unterdrücken. Damit würde sich wahrscheinlich Alice Schwarzer zufrieden geben.

Die sozialistische Arbeiterklasse ist in der Vergangenheit u.a. auch deswegen mit der Veränderung der Herrschaftsverhältnisse gescheitert, weil die Frauenbewegung ihren Anspruch an der Teilhabe dieser Revolution nicht durchsetzen konnte.

Ich gebe dir Recht: Ein Nebenwiderspruch ist die Frauenfrage nicht.

Was ist links, fragst du? Nicht die einfachen Lösungen zu suchen und nicht zu vorschnell Antworten zu geben. Wink

Grüße, Kersten
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BeitragThema: Re: Leben im 4/4-Takt - alle beiträge der liste   Mi Aug 15, 2007 8:31 pm

Rote Nelke schrieb:
Was wäre, um deiner These zu folgen, das Patriachat wäre abgeschafft, aber der Kapitalismus würde noch herrschen?
ich persönlich denke, dass das gar nicht möglich ist. Wir können "das Patriarchat" nicht "abschaffen", ohne dass mit ihm der Kapitalismus überwunden ist. Ich meine es genau andersrum.
Wenn das patriarchale Denken aus den Köpfen draußen ist, hört das kapitalistische Ausbeuten genau deswegen auf.

Und übrigens: ich bin überzeugt, dass Alice Schwarzer niemand ausbeuten oder unterdrücken will. "Wir Frauen" sollten aufhören, uns gegenseitig madig zu machen, sondern gemeinsam für UNSERE Sache eintreten: eine Welt aufbauen, aus der das Patriarchat vollkommen verschwunden ist ..... jede auf ihre Art ... und gerne mit Männern, die das auch wollen ... (gibt's wenige, aber es gibt sie ..... "gg")
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BeitragThema: Das Ende des Kapitalismus   Mi Aug 15, 2007 10:21 pm

Liebe Anne,

unzählige Frauen beweisen, dass sie sich mit dem Kapitalismus bestens arrangieren. Es sind Unternehmerinnen und Regierungschefinnen, die keine Probleme damit haben, andere Menschen auszubeuten.

Ich glaube nicht daran, dass Frauen die besseren Menschen sind. Wir müssen der herrschenden Klasse ihre Möglichkeit entziehen.

Alice Schwarzer ist stolz auf Frauen wie Frau Merkel und sie lässt sich gern mit Unternehmerinnen - wie sie selbst eine ist - ein. Hast du die Kritik von Ellen Diederich im Ozzietzky zu EMMA gelesen? Wie findest du sie?

Grüße, Kersten
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BeitragThema: Re: Leben im 4/4-Takt - alle beiträge der liste   Do Aug 16, 2007 3:11 pm

Rote Nelke schrieb:
unzählige Frauen beweisen, dass sie sich mit dem Kapitalismus bestens arrangieren.
na, mal langsam. Wovon lebst du ? Vermutlich arrangiert sich jeder hier auf der Erde lebende Mensch mehr oder weniger mit "dem Kapitalismus".
Ich will nicht so naiv sein, alle "UnternehmerInnen" zu verteufeln. Und ich bin mir sicher, dass es Frau Schwarzer in erster Linie um Inhalte geht, nämlich um Aufklärung (und das ist ihr Metier, als Journalistin), und nicht darum, möglichst viel "Kohle" zu machen.

Was ist schlecht daran, dass sie sich eine unabhängige Existenz aufgebaut hat ? Neee, "Kapitalismus" ist was anderes, als Wirtschaftlichkeit und Unternehmertum, sorry.

Das soll nun nicht heißen, dass ich "Emma" kritiklos toll finde. Aber es gibt sehr wichtige Beiträge - beispielsweise zum Thema Fundamentalismus. Emma, ein Mosaiksteinchen unter vielen, das reicht mir.
Ich brauche keine Gurus, weder männliche noch weibliche.


Zuletzt von am Do Aug 23, 2007 3:03 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Arragement   Fr Aug 17, 2007 10:32 am

Liebe Anne,

ich lebe hier!

Es geht nicht darum, Unternehmerinnentum zu verteufeln. Es geht um das Bewusstsein, dass sich durch die gesellschaftliche Stellung ergibt. Eine Unternehmerin wird sich von anderen Stellen ausgebeutet und unterdrückt fühlen, als vom Patriachat: vom Staat, von WettbewerberInnen, von ihren MitarbeiterInen, die zu hohe Löhne und auch noch Urlaub wollen und die Lohnfortzahlung bei Krankheit. Im Übrigen gibt es genug Frauen, die Macht in Schlüsselpositionen dieser Gesellschaft ausüben, bzw. direkt von der Schlüsselindustrie profitieren. Mir fällt Frau Quandt ein (BMW).

Wir haben als Klasse keine andere Wahl, als unsere Arbeitskraft den KapitalistInnen anzubieten und zu verkaufen. Dennoch möchte sich jeder so gut wie möglich einrichten (was ich verstehn kann, geht mir auch so) und sich arrangieren. Es ist schwer, sich dauernd im Widerspruch zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!

Da Alice Schwarzer Journalistin und Verlegerin ist, geht es ihr klar um Inhalte und gleichzeitig um Wirtschafttlichkeit. Das ist aus meiner Sicht schon geschlechtsneutral gesehen ein Widerspruch in sich. Mich stört an der Dame, dass sie sich zur Avantgarde der Frauenbewegung macht und viele das auch noch glauben.

Dass mit den Gurus verstehe ich nicht oder war das ein Teil von Selbstoffenbarung? Wink

Viele Grüße, Kersten
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BeitragThema: Re: Leben im 4/4-Takt - alle beiträge der liste   Di Aug 21, 2007 9:43 pm

Rote Nelke schrieb:
Mich stört an der Dame, dass sie sich zur Avantgarde der Frauenbewegung macht
wg "guru": DU machst sie zur "der" (angeblichen) "avantgarde" - SIE macht, was sie WILL. Und das finde ich einfach gut.

Ich halte sie für eine erstklassige Journalistin, ihre Artikel sind fortschrittlich, aber ich finde auch Feminstinnen wie Luisa Francia wichtig, oder Heide Göttner-Abendroth oder - ja ! Emma Goldmann oder ... sie alle sind "Avantgarde" ... Vielfalt ist wichtig !
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Rote Nelke

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BeitragThema: Freiheit   Do Aug 23, 2007 9:36 am

Hi Anne,

die PhilosophInnen haben sich schon darüber zerstritten, was Freiheit ist. Du schreibst: "In diesem Sinne ist Freiheit etwas, das wir potentiell bereits haben, jedoch eventuell noch nicht nutzen." Für mich ist die Frage, warum die Menschen sich nicht schon lange den Ausbeutungssystemen entzogen haben. Sie machen mit. Warum ist das so? Warum fügt sich die Menschheit in Abhängigkeiten? Warum ist es so schwer, zu streiken? Warum sind Revolutionen etwas Seltenes? Warum nutzen wir die gedanklichen Freiheiten nicht, in denen unser Potenzial steckt?

Die Gedanken sind frei, heißt es so schön. Aber wie entstehen Gedanken? Können wir sie aus uns selbst heraus beeinflussen? Wir können sie für uns behalten, die Freiheit haben wir. Aber können wir wirklich steuern, was wir denken? Nur bedingt. Es gibt einen eigentlich ganz cleveren verhaltenstherapeutischen Ansatz, der davon ausgeht, dass man über neue Gedanken auch seine Gefühle verändern kann. In dem man sich innerlich ummodelt, können letztendlich auch Verhaltensweisen geändert werden. Manchmal funktioniert das, zumindest vorübergehend. Was in der Therapie geht, um gewisse Krankheiten wie Essstörungen zu besiegen, funktioniert für grundlegende gesellschaftlich Verhältnisse nicht.

Ich halte es mit Marx. Das Sein bestimmt das Bewusstsein. Ich denke, dass es einer Wechselwirkung unterliegt, ob und wie wir uns befreien und emanzipieren. Ohne dass wir uns selbst in Bewegung setzen - kollektiv statt individuell-, verändern wir die Verhältnisse nicht. Und so lange sich die Verhältnisse nicht ändern, verändern wir unsere Sichtweisen nicht und unser Potenzial verkümmert

Grüße, Kersten
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BeitragThema: Re: Leben im 4/4-Takt - alle beiträge der liste   Do Aug 23, 2007 1:42 pm

Rote Nelke schrieb:
Was in der Therapie geht, um gewisse Krankheiten wie Essstörungen zu besiegen, funktioniert für grundlegende gesellschaftlich Verhältnisse nicht.
ah ja ? das GLAUBST du ...

Rote Nelke schrieb:
Ich halte es mit Marx. Das Sein bestimmt das Bewusstsein.
wenn das tatsächlich stimmen würde, würde sich kein Sklave jemals befreien wollen ... oder ein Kranker gesund werden ... es ist genau umgekehrt !
Rote Nelke schrieb:
Ich denke, dass es einer Wechselwirkung unterliegt, ob und wie wir uns befreien und emanzipieren. Ohne dass wir uns selbst in Bewegung setzen - kollektiv statt individuell-, verändern wir die Verhältnisse nicht.
da stimme ich dir zu. Allerdings glaube ich nicht, dass wir "im Kollektiv" -quasi Seite an Seite den Feind bekämpfend- uns befreien können, sondern erst dann, wenn wir uns zueinander und miteinander in Beziehung setzen, also unsere eigenen Verhältnisse erschaffen.
Rote Nelke schrieb:
Und so lange sich die Verhältnisse nicht ändern, verändern wir unsere Sichtweisen nicht und unser Potenzial verkümmert
die Verhältnisse ändern sich nicht von selbst. Sondern andere Verhältnisse entstehen, wenn wir uns Visionen davon schaffen - und diese realisieren.
"Verhältnisse" - übrigens nichts anderes als "Beziehungen", "Gemeinschaften" .... ;o))


Zuletzt von am Do Aug 23, 2007 3:19 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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